Nr. 61 · Dezember 2011
   

Bürgermeisterwahl in Boitze
 
 

[ ki ] Einstimmig wählte der Rat in offener Abstimmung Udo Staacke zum Bürgermeister der Gemeinde Boitze. Ratsmitglied Jens-Peter Finck leitete die Wahl. Ebenso einstimmig fielen alle weiteren Entscheidungen. "In Vorbesprechungen haben wir festgelegt, dass ein Verwaltungsausschuss gebildet werden soll", informierte Finck. Weiterhin werden keine Fraktionen gebildet, sondern jedes Ratsmitglied kann Vorschläge unterbreiten.
Ratsherr Richard Wiese versicherte, dass Staacke das Bürgermeisteramt bisher "zu unser aller Zufriedenheit ausgeführt hat". So gab es denn außer Staacke keine weiteren Vorschläge. Staacke dankte für das klare Vertrauensvotum. "Heute bin ich zum sechsten Mal als Bürgermeister gewählt worden", erinnert er. Seine erste Bürgermeisterwahl war am 5. Oktober 1986. Er versicherte, dass ihm die Arbeit viel Spaß und Freude gemacht hat und er hofft, dass es auch weiterhin so bleibt. Er dankte den Ratsmitgliedern, dass sie sich durch die Störfeuer nie beeindrucken ließen.
Staacke erinnerte unter anderem an den Straßenbau und ist sicher, wenn "wir alle einig sind auch die kommenden Arbeiten wie den Straßenbau in Neetzendorf bewältigen".
Staacke verpflichtete die Ratsmitglieder auf Amtverschwiegenheit, Mitwirkungsverbot und Vertretungsverbot nach den §§ 40, 41 und 42 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes. Bis auf weiteres bleibt die alte Geschäftsordnung in Kraft, so lange sie nicht den neuen Gesetzen angepasst ist. Dem Verwaltungsausschuss gehören Staacke und als Beigeordnete Richard Wiese und Hartmut Brusche an. Ihre Vertreter sind Hans-Peter Finck und Wolfgang Szerzant. Vertreter des Bürgermeisters Michael Burmester. Einstimmig wurde der Verwaltungsausschuss so gebildet.
Richard Wiese wurde als stellvertretender Bürgermeister ebenfalls in offener Abstimmung einstimmig gewählt. Staacke vereidigte ihn und überreichte ihm danach die Ernennungsurkunde. Wiederum einstimmig fiel die Entscheidung keine Fachausschüsse zu bilden, sondern alles in öffentlichen Ratssitzung zu beraten und beschließen.
Jens-Peter Finck, neu im Rat, brachte einen

 

Dringlichkeitsantrag ein, für den ebenfalls einstimmig votiert wurde. Der Rat beschloss folgende Resolution: "Die Gemeinde fordert eine ergebnisoffene Suche nach einem atomaren Endlager, die Gorleben nicht mehr einbezieht. Weitere Castor-Transporte, die den Standort zementieren, werden abgelehnt. Um eine Strahlengefährdung von Mitbürgern auszuschließen, hat der Castor-Transport auf der Bahnstrecke im Bereich der Gemeinde Boitze nicht mehr zu parken".




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 


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